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Geschichtliches aus Lohnsburg


Burg der Kuchler einst am Hochkuchlberg
Das Gemeindegebiet erstreckt sich längs der Kobernaußer-Straße, die von Ried i.I. nach Salzburg führt. Der weit ins Land hinaus-schauende Hochkuchlberg (722m) trennt das Gemeindegebiet in zwei voneinander stark verschiedene Hälften.



Der nördliche, niedere Teil ist fruchtbar und dicht bewohnt, der höhere an den Hängen des Kobernaußerwaldes gelegene südliche Teil ist größtenteils mit herrlichen Wäldern bedeckt. Die höchste Erhebung des Gemeindegebietes ist der Steiglberg mit 764 m. Auf dieser Höhe steht die 30m hohe Kobernaußerwald-Warte, welche einen herrlichen Rundblick in das Land bietet.

Der Ort Lohnsburg (urkundlich Lonespurch, Lanspurch) wird zum erstenmal in der 1.Hälfte des 11. Jahrhunderts genannt. 1779 kommt Lohnsburg, wie das gesamte Innviertel zu Österreich. 1848
wurde die politische Gemeinde geschaffen.


Im Jahre 1963 wurde Lohnsburg Fremdenverkehrsgemeinde und 1967 Erholungsdorf.

Seit 27.5.1968 trägt die Gemeinde den Namen "Lohnsburg am Kobernaußerwald".

Mit Beschluss der oö.Landesregierung vom 13.10.1969 wurde der Gemeinde Lohnsburg a.K. das Kuchler-Wappen verliehen. Der springende Hirsch war Wappeninhalt der Hochkuchler, die als ehemalige Landrichter zu Kuchl bei Hallein über Order des Erzbistums Salzburg auf dem 722m hohen Hochkuchlberg eine Schau-und Trutzburg gegen etwaige Einfälle aus dem Osten errichteten und besetzten. Dieser Burgbau hat sich wahrscheinlich um 900 n.Chr. vollzogen. Von 1450 an begann der Verfall der Burg.


Im Zuge der Amtsgebäudeeröffnung im Jahre 1988 wurde die Gemeinde Lohnsburg am Kobernaußerwald zum Markt erhoben.


Zu diesem Anlass erschien das Lohnsburger Heimatbuch von Gerd Rabe. Sie können es im Gemeindeamt um 18 Euro erwerben.